Neben Sicherheit und Komfort war der REVG die Fuhrparktransparenz über den digitalen Service Omniplus On besonderes wichtig (v.l.): Wolfgang Orth (Betriebs- und Verkehrsleiter REVG) und Walter Reinarz (Geschäftsführer REVG) bei der Abnahme der Fahrzeuge auf dem Betriebshof.
Bild: © Daimler

REVG baut eigenen Fuhrpark auf

Mit einer Großbestellung von 43 Bussen will sich die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft als Verkehrsdienstleister in der Region etablieren. Lieferant ist Mercedes-Benz.

Die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) soll noch in diesem Jahr 43 neue Busse des Herstellers Mercedes Benz bekommen. Am Donnerstag (6. Dezember) hat die Auslieferung begonnen. Die Verkehrsgesellschaft hatte 17 Gelenk- und 26 Solofahrzeuge des Typs Euro VI Citaro bestellt, um zukünftig den Busverkehr im Rhein-Erft-Kreis komplett in Eigenregie zu bedienen.

Derzeit ist die Verkehrsgesellschaft noch eine reine Managementgesellschaft, die mit der Planung und Steuerung der Verkehrsleistungen im Rhein-Erft-Kreis betraut ist. Die eigentlichen Fahrleistungen werden aktuell noch von Partnerunternehmen erbracht. Mit der geänderten Unternehmensausrichtung baut der Verkehrsdienstleister nun einen komplett neuen Fuhrpark auf.

Alle Servicedienstleistungen in einer Hand

Alle Servicedienstleistungen lagert die REVG aus. Dafür ist der Dienstleister Omniplus zuständig. Dieser habe die Gesellschaft, neben den üblichen Werkstattleistungen, vor allem durch sein digitales Angebot überzeugt, gibt die REVG an. Dazu gehören Angebote wie "Omniplus Uptime", welches wichtige Fahrzeugdaten überwacht, "Omniplus On Monitor", das Telematikdienste zusammenfasst und "Omniplus On drive", das den Fahrer bei der Abfahrtkontrolle unterstützen soll.

Die REVG setzt bei der Ausstattung der neuen Citaro Flotte auf Sicherheit, so das Unternehmen. Dazu gehört unter anderem die Videoüberwachung des gesamten Fahrgastraums, der Türbereiche und des Fahrerarbeitsplatzes. Auch die im Einstieg integrierten LED-Umfeldleuchten, LED-Scheinwerfer sowie LED-Umrissleuchten am Heck sollen die Fahrzeuge sicherer machen. Die Fahrgäste können sich auf einem 18,5 Zoll großen Doppelmonitor über die Fahrt informieren und von einer intelligenten Fahrgastklimaanlage profitieren. Diese regelt ihre Leistung in Abhängigkeit des Beladungszustands. In den Solowagen bieten zwei, in den Gelenkzügen jeweils drei, Multifunktionsflächen Platz für Kinderwägen, Rollstühle, Rollatoren und Fahrräder. (hol)