Dacharbeitsplätze und eine Kranbahn ermöglichen in der neuen Elektrobus-Werkstatt der VHH das Arbeiten an den elektrischen Dachkomponenten der Busse.
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VHH nimmt E-Bus-Werkstatt in Betrieb

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein haben in den vergangenen eineinhalb Jahren ordentlich geklotzt und ihren Busbetriebshof auf E-Mobilität getrimmt.

Die Hamburger wollen bis 2020 ausschließlich emissonsfrei unterwegs sein. Neben S- und U-Bahnen braucht es dafür eine E-Bus-Offensive. Damit die täglich rund 1000 Busse voll geladen und gewartet in den Verkehr starten können, haben die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) ihre Werkstätten umgerüstet.

1,5 Jahre und zehn Mio. Euro haben die Abriss- und Umbaumaßnahmen auf dem 2700 Quadratmeter großen Betriebshof verschlungen. Fünf Busspuren, Dacharbeitsplätze und eine Kranbahn sollen die Arbeiten an den elektrischen Dachkomponenten der Busse erleichtern. Soweit ist nun alles fertig, das Herzstück der künftigen E-Busflotte fehlt allerdings noch.

Umrüstung von elf Betriebshöfen steht an

In den kommenden Wochen sollen 16 Ladepunkte mit einer Gesamtleistung von 1,2 MW aus Polen angeliefert werden. Künftig soll der Standort Bergedorf dann als Vorbild für die übrigen elf Betriebshöfe der VHH dienen. Ihre Elektrifizierung steht nämlich als nächstes auf der Agenda. (ls)