(v.l.) Der technische Geschäftsführer der NVG, Bernd Karl, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und NVG-Betriebsleiter und Prokurist Steffen Nenner bei der Übergabe des Förderbescheides in Berlin.
© Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

WVV erhält E-Bus-Förderung

In Würzburg ist der Einstieg auf E-Busse geplant. Nach dem Antrag auf Förderung im Januar, erhielt der Verkehrsdienstleister nun den positiven Bescheid.

Die Würzburger NVG Omnibus-Gesellschaft will bald mit E-Bussen unterwegs sein. Für die Anschaffung von zwei E-Bussen und die notwendige Ladeinfrastruktur erhält die Tochter der Würzburger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft Förderungen im Rahmen des Förderprogramms "Sofortprogramm saubere Luft 2017 - 2020" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) überreichte den Bescheid am Mittwoch (28. November).

Die Fördermittel fließen in zwei Batteriebusse als Depotlader und zwei mobile Ladegeräte. Die Ladung der Fahrzeugbatterien soll ausschließlich im NVG-Betriebshof über Nacht und während des Betriebstages stattfinden. Die Fahrzeuge sollen tagsüber auf der Linie 16 und im Abendverkehr der Linien 6 und 16 sowie auch auf den Nachtlinien eingesetzt werden. Mittelfristig sollen sie dort Dieselbusse ersetzen. 40 Prozent der Mehrinvestitionen für Elektrobusse werden vom Bund übernommen.

Erstmal ein Testlauf

"Die Anschaffung von zwei Elektrobussen ist ein Pilotprojekt", findet Oberbürgermeister Christian Schuchardt. "Wichtig für uns ist der Test des neuen Antriebssystems bei Bussen, damit wir eine praxiserprobte Entscheidungsgrundlage für oder gegen die Umstellung der Busflotte erhalten. Und dies unter Berücksichtigung unserer örtlichen Steigungen und Bergstrecken", erklärt er die weitere Planung. (hol)