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21 April 2017 | 09:21

Berliner BSR wollen noch mehr CO2 einsparen

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) haben sich zum dritten Mal in Folge freiwillig verpflichtet, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Die neuen Maßnahmen:

Schon vor zehn Jahren haben die BSR als erstes landeseigenes Unternehmen eine Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin abgeschossen. Seitdem hat das Unternehmen seine CO2-Emissionen um insgesamt 237 000 Tonnen reduziert. Jetzt sollen nochmals 67 000 Tonnen folgen.

Zu den vergangenen Maßnahmen gehörte eine Projektgruppe bestehend aus BSR-Beschäftigten, die als Klimalotsen in ihren jeweiligen Organisationseinheiten mit Tipps und Kniffen zu einem "Guten Klima" verhalfen. Laut dem Unternehmen hat die Projektgruppe damit von 2014 bis 2016 für eine Reduktion von 647 834 kWh Strom und Wärmeenergie auf den Liegenschaften gesorgt.

Neue Ziele:

Zum neuen Einsparziel soll die Außenbeleuchtung der BSR-Liegschaften beitragen. Sie wird auf LED umgestellt. Das bedeute eine Ersparnis von 260 Tonnen CO2. Hinzu kommt die optimierte Steuerung des Saugzuggebläses im Müllheizkraftwerk Ruhleben. Das seien 1600 Tonnen weniger CO2 pro Jahr, so die BSR.

Ebenfalls verändert werden soll der Fuhrpark: Ende 2016 betrug demnach der Anteil von Pkw mit alternativen Antrieben bei der BSR knapp 40 Prozent. Weitere solche Fahrzeuge sollen folgen, etwa Fahrräder oder auch ein erster E-Laster-Roller, Pkw und leichtere Nutzfahrzeuge. Bei den Müllfahrzeugen soll der Aufbau zum Laden und Pressen elektrisch angetrieben werden. Ein solches Fahrzeug habe man inzwischen bereits regelmäßig im Einsatz. (sg)

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Stromsperren sind im Jahr 2015 verhängt worden. Dies sind 20 530 Fälle weniger als im Vorjahr. Bei Gas sank die Anzahl um 2862 auf 43 626 Fälle. Diese Angaben machte im März die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.