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14 November 2017 | 09:44

Etappensieg für peruanischen Bauern

Bei der Frage, ob RWE für den Klimawandel haften muss, hält das Oberlandesgericht Hamm eine Beweisaufnahme für denkbar.

Im Rechtsstreit zwischen einem peruanischen Bauern und RWE über Folgen des Klimawandels hat das Oberlandesgericht Hamm eine Beweisaufnahme als denkbar bezeichnet. In einer mündlichen Verhandlung hat der Senat in einer vorläufigen Einschätzung auf ein schlüssiges Klagebegehren und eine wahrscheinlich bevorstehende Beweisaufnahme hingewiesen. Ein Beschluss dazu soll am 30. November verkündet werden.

Der peruanische Landwirt wohnt am Fuß der Anden unterhalb eines Gletschersees in einer Region, in der es immer wieder zu Erdbeben und Erdrutschen kommt. Bei einer neuen Flutwelle würde das Haus des Landwirts aller Voraussicht nach mit überschwemmt.

Wasserspiegel soll gesenkt werden

Daher soll das Wasservolumen des Gletschersees gesenkt werden - was aber trotz staatlicher Maßnahmen in den vergangenen Jahren nicht gelungen ist. Grund dafür ist nach Ansicht des Bauern der Klimawandel, der die Gletscher schmelzen lässt. Der Landwirt will RWE, einen der größten CO2-Emittenten, verpflichten, anteilig die Kosten zum Schutz seines Eigentums zu tragen. In erster Instanz hatte das Landgericht Essen seine Klage abgewiesen. (wa)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.