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10 November 2017 | 09:06

Jamaika: Mehr Geld für Klimaschutz im Verkehr

Bei den Verhandlungen eines schwarz-gelb-grünen Regierungsbündnisses soll überraschend ein Pakt für mehr Klima- und Umweltschutz geschnürt worden sein.

Die Sondierungsgespräche von Schwarz-Gelb-Grün zeigten erste Fortschritte bei Verkehrsthemen. So sollen besonders schmutzige Dieselfahrzeuge eine Hardware-Nachrüstung bekommen, die zum Teil von der Industrie finanziert werden soll, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Außerdem soll die E-Auto-Prämie auf bis zu 6000 Euro steigen, heißt es weiter. Für Taxifahrer soll es ein neues Gesetz geben: Wenn Sie einen Neuwagen kaufen, soll dieses sie zum Umstieg auf einen Stromer zwingen.

An der Fachgruppe nahmen CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und FDP-Wirtschaftsexperte Volker Wissing teil. Ihre Vorschläge müssen noch von der großen Runde abgenickt werden. Uneinigkeit bestehe noch bei der Maut: Grüne und FDP lehnen die PKW-Maut in ihrer bisherigen Form ab. Die Grünen plädieren dafür, das Dienstwagenprivileg zu streichen, das große Autos entlastet. Die Union ist dagegen. Ein weiterer Streitpunkt sei die Kfz-Steuer, die emissionsärmere Fahrzeuge entlasten soll. (sg)

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165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.