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15 März 2017 | 11:00

Reiche: "Vertrauensanker vor Ort"

Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen, spricht bei der VKU-Verbandstagung am 14. März 2017., Bild: Michael Nallinger
Bild: Michael Nallinger
Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen, spricht bei der VKU-Verbandstagung am 14. März 2017.
Die Politik soll sich stärker zu den Netzbetreibern bekennen. Das war ein Punkt der Rede von Katherina Reiche auf der VKU-Verbandstagung.

Auf der VKU-Verbandstagung in Berlin betonte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen, Katherina Reiche, die nationale sowie die europäische Politik würden anscheinend erkennen, dass kommunale Unternehmen "die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit" geben können. "Sie sind Vertrauensanker vor Ort", so Reiche. Kommunalunternehmen seien zudem "Garanten für Lebensqualität". Diese bekomme durch sie auch ein Gesicht.

Allerdings verband die VKU-Chefin dies mit der Erwartungshaltung eines klaren Bekenntnisses der Politik zu den Betreibern der Stromverteil-, Gas-, Wärme-, Wasser- und Abwassernetze. Reiche fordert hier konkret einen Regulierungsrahmen, der die dezentralen Strukturen stärker berücksichtigt. Diesen "Schätzen unter der Straße" werde politisch noch viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Ein ganzheitliches Konzept sei vonnöten, das die Wechselwirkungen besser beachte.

Beim Thema Wasserschutz sprach sie sich für eine stärker an der Verursacherhaftung orientierten Politik aus und beim Thema Breitband für ein "Level Playing Field", das auch die Chancen kommunaler Unternehmen berücksichtige. (mn)

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