Spitzenverbände zur KWK-Novelle

"Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung ist für den Klimaschutz und aus energiewirtschaftlichen Gründen dringend notwendig".

"Er ist ein wichtiger Baustein, um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen“, erklären die Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Dr. Stephan Articus, Dr. Gerd Landsberg und Hans-Joachim Reck zur heutigen Verabschiedung des KWK-Gesetzes durch den Bundestag. Die jetzt im KWK-Gesetz vorgesehene Erhöhung des KWK-Zuschlags bleibe zwar hinter den Empfehlungen des VKU und der kommunalen Spitzenverbände zurück, sei aber dennoch als Verbesserung der Planungs- und Investitionsbedingungen bei der Mo­dernisierung und dem Neubau von KWK-Anlagen zu werten. Städte, Gemeinden und kommunale Unternehmen betrachteten die Erhöhung des Zuschlags um 0,3 ct/kWh für neue und modernisierte KWK-Anlagen als wichtigen Impuls für den Ausbau der dezentralen Energieerzeugung. Auch die Entscheidung, ab 2013 für alle vom Emissionshandel betroffenen Anlagen einen Zuschlag von 0,3 ct pro Kilowattstunde zu gewähren, werde unterstützt. Der neue Zuschuss bewege sich je nach Leistungskategorie der Anlagen zwischen 1,8 und 5,41 Cent. (ad)