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Neues Energiemanagement mit dem "Kom.Ems-System"

Fünf sächsische Kommunen werden für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet: Sie beteiligen sich damit erstmalig am "Kom.Ems-System", dessen Ziel es ist, Klimaschutzmaßnahmen anhand objektiver Kriterien zu optimieren.

Durch einen praxisnahen Fragen-, Nachweis- und Bewertungskatalog können Aktivitäten zum Klimaschutz überprüft und die Kommunen anschließend in die drei Qualitätsstufen Basis, Standard und Premium eingeordnet werden. Die ersten Teilnehmer sind die Gemeinden Grödlitz, Lengenfeld aus dem Vogtland, Klipphausen, Obergurig und Moritzburg, die von der Sächsischen Energieagentur (SAENA) für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet wurden.

Das sogenannte "Kom.Ems-System" wurde länderübergreifend von der SAENA und den Energieagenturen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelt. Es soll das kommunale Energiemanagement anhand objektiver Kriterien optimieren. Die Liegenschaften aller ausgezeichneten Pilotkommunen erfüllen die Anforderungen der Basis-Qualitätsstufe, teilte das sächsische Umweltministerium mit.

Beispiel Sachsen

Sächsische Gemeinden können im Rahmen der novellierten Kommunalrichtlinie eine Förderung von Sach- und Personalkosten aus Bundesmitteln beantragen. Damit soll zusätzliches CO2-Einsparpotenzial im Bereich der öffentlichen Infrastruktur einschließlich öffentlicher Gebäude möglich werden. Derzeit helfen 110 geschulte Energiemanager und -techniker ein professionelles Energiemanagement aufzubauen, langfristig zu betreiben und den Liegenschaftsbestand kontinuierlich zu optimieren. Des Weiteren wurden weitere 19 Energiemanager und -techniker im Rahmen der Fachtagung "Kommunales Energiemanagement in Sachsen" (KEM) ausgezeichnet. (sg)