Bundeswehr kommt Windkraft entgegen

Die Bundeswehr hat die Regelungen für Nachttiefflüge angepasst, wodurch nun eine Anhebung der Maximalhöhe von Windenergieanlagen in Tieffluggebieten der Bundeswehr auf 213 Meter möglich wird.

Im Zuge der Neuausrichtung hat die Bundeswehr schon seit geraumer Zeit zahlreiche Streckenabschnitte für höhere Windräder freigeben. Am Mittwoch antwortete das Bundesverteidigungsministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Die Grünen): „ Auf Grund der Standortentscheidungen und der künftigen Luftfahrzeugflotten- und Fähigkeitsentwicklungen konnte nunmehr eine bedarfsabhängige Anhebung der Untergrenze des Nachttiefflugsystems um rd. 100 Meter ermöglicht werden. Diese Anhebung ist ohne signifikante Einschränkungen für die militärische Aufgabenwahrnehmung mit sofortiger Wirkung gültig.“


Durch die Entscheidung der Bundeswehr werden damit große Flächen für die Windenergie nutzbar, so Fell. Besonders in Bayern hatte es immer wieder Interessenskonflikte zwischen Windparkbetreibern und der Bundeswehr gegeben. (al)