BaWü: 10 Millionen für Smart Grids und Speicher

Ein neues Förderprogramm Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher startet nun in Baden-Württemberg.

„Wir wollen zeigen, dass eine Energieversorgung mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien sicher, zuverlässig und wirtschaftlich sein kann“. Dies erklärte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller zum Start des neuen Förderprogramms. Das neue Programm hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Der Landeszuschuss kann bis zu 40 Prozent der Kosten eines Vorhabens betragen, die Maximalförderung für ein Projekt liegt bei 400 000 €. Stichtage für die Einreichung von Projektanträgen sind der 15. Mai und der 15. Oktober.

„Intelligente Stromnetze sind für den Erfolg der Energiewende unerlässlich“, betonte Untersteller. Ziel der Landesförderung sei es daher, auf der Ebene der Verteilernetze Angebot und Nachfrage besser aufeinander abzustimmen sowie Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbraucher mittels modernen Informations- und Kommunikationstechnologien intelligent miteinander zu vernetzen. „Wir wollen demonstrieren, was technisch machbar ist und welche Geschäftsmodelle praktisch umsetzbar sind“, sagte Untersteller weiter. Dies helfe Unsicherheiten zu beseitigen, die mit dem Einsatz innovativer Technologien und neuer Verfahren einhergingen. „Mit dem neuen Förderprogramm beschleunigen wir die flächendeckende Einführung intelligenter Netze im Land und festigen die Vorreiterrolle Baden-Württembergs im Bereich Smart Grids.“ (hcn)