Sechs-Millionen-Euro-Förderprogramm für Kommunen und Bürger

Der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber gab den Startschuß für ein neues bayerisches Förderprogramm zum Ausbau der Ökoenergien.

Insgesamt gibt das bayerische Umweltministerium 6 Mio. € in der Zeit von 2012-14 aus; pro Jahr jeweils 2 Mio. €. Das Programm greift zum Beispiel bei der Wahl des richtigen Anlagenstandorts oder der Überprüfung der Wirtschaftlichkeit eines Vorhabens. So werden Machbarkeitsstudien, Vorprojekte und Rechtsberatungen mit bis zu 44 000 € pro Projekt gefördert. Es können rd. 50 Projekte pro Jahr gefördert werden.

"Die Energiewende darf nicht zu einer Beeinträchtigung des Naturschutzes in Bayern und Deutschland führen", betonte Huber. Natur und Landschaft dürften nicht der Energiewende geopfert werden. Es gehe darum, den Ausbau der Ökoenergien auf umweltverträgliche Art zu erreichen.

"Der Bund muss dringend ein ökologisches, ökonomisches und sozial verträgliches Gesamtkonzept für die Energiewende entwickeln", forderte Huber. Es mache keinen Sinn, tausende Kilometer neuer Stromtrassen zu bauen und massiv in die Natur einzugreifen, wenn die Versorgungssicherheit in Süddeutschland damit immer noch nicht gewährleistet ist. "Wir benötigen entsprechende Reservekapazitäten im Süden, wenn Sonne und Wind nicht verfügbar sind." (msz/al)

 

Um den Kommunen und Bürgern den Einstieg in eine regionale Energieerzeugung auf Basis von Ökoenergien zu erleichtern, hat das bayerische Umweltministerium nun ein neues Sechs-Millionen-Euro-Förderprogramm aufgelegt. Das Programm greift zum Beispiel bei der Wahl des richtigen Anlagenstandorts oder der Überprüfung der Wirtschaftlichkeit eines Vorhabens. So werden Machbarkeitsstudien, Vorprojekte und Rechtsberatungen mit bis zu 44 000 € pro Projekt gefördert. (msz)