Sondervertragskunden: Erlöse gestiegen

Der vorläufige Durchschnittserlös (Grenzpreis) für Stromlieferungen an Sondervertragskunden lag 2012 bei 11,89 ct/kWh – 2,8 % mehr als 2011.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der Grenzpreis damit gegenüber 2011 gestiegen - damals betrug er 11,57 ct/kWh.

Der Grenzpreis ist gesetzlich definiert als Durchschnittserlös der Versorgungsunternehmen je Kilowattstunde Strom, berechnet aus Stromlieferungen an Sondervertragskunden. Gemäß der Konzessionsabgabenverordnung dient der Grenzpreis den Energieversorgungsunternehmen als Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben. Das sind Entgelte, die die Energieversorger den Gemeinden für das Recht zahlen müssen, die Endkunden mit Strom zu versorgen und öffentliche Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen nutzen zu dürfen.


Der Durchschnittserlös bei der Abgabe an alle Letztverbraucher belief sich im Jahr 2012 auf 14,74 ct/kWh, das war ein Plus von 3,7 % gegenüber 2011. Bei der Abgabe an Haushaltskunden erlösten die Versorgungsunternehmen 2012 im Durchschnitt 20,91 ct/kWh, das waren 3,3 % mehr als 2011, teilt das Bundesamt mit.

Detaillierte Informationen, aktuelle Ergebnisse und lange Zeitreihen zur Erhebung über Stromabsatz und Erlöse können in der Datenbank GENESIS-Online über die Tabelle Stromabsatz und Erlöse (43331-0001) abgerufen werden. Die endgültigen Ergebnisse für das laufende Berichtsjahr stehen dort spätestens am 31. Jan. 2014 zum Download zur Verfügung. (hi)