IZES-Studie mit Leitideen für künftiges Stromsystem

Verlässliche Finanzierungsinstrumente für regenerative Kraftwerke sind auch in Zukunft unverzichtbar.

Nur damit könne man den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranbringen. Sie sind damit unabdingbarer Bestandteil eines erfolgreichen Marktdesigns, lautet eine der Kernbotschaften einer aktuellen Studie, die das Institut für ZukunftsEnergieSysteme IZES für den Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy erstellt hat.

Zwar hält  die IZES-Studie die Schaffung sog. Kapazitätsmärkte für notwendig, sieht aber keinen überstürzten Handlungsbedarf. Kapazitätsmärkte sollten dafür sorgen, dass Kraftwerke für die Bereitstellung ihrer Kapazität bezahlt werden, um auch in dem neuen System ein hohes Maß an Versorgungssicherheit zu garantieren. „Eine nicht sorgfältig durchdachte Einführung von Kapazitätsmärkten könnte zu schwerwiegenden und teuren Nebenwirkungen führen. Es besteht die Gefahr, zu viele alte Bestandskraftwerke zu subventionieren, die eigentlich still gelegt werden sollten“, erklärt Prof. Uwe Leprich vom IZES, einer der Autoren der Studie. (ad)