Kommunaler Einfluss zu guten Konditionen

Die Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des VKU diskutiert über Energiewende und künftige Herausforderungen.

Die kommunalen Unternehmen in Niedersachsen sind sich ihrer Verantwortung und ihrer Schlüsselrolle bewusst. Welche Herausforderungen auf die kommunalen Unternehmen zukommen und wie diese gemeistert werden, hat die VKU-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen auf ihrer Versammlung in Bremen diskutiert.

„Die kommunale Verankerung des VKU ist unsere Stärke und zugleich Basis unserer Kompetenz“, erklärte der VKU-Landesgruppenvorsitzende Manfred Hülsmann. „Energie, Wasser und Abfallwirtschaft bilden bei der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen eine schlagkräftige Einheit, die uns zu einem bedeutenden Gesprächspartner in Niedersachsen und Bremen macht“, so Hülsmann weiter.

In seinem Grußwort stellte Dr. Heiner Heseler, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, die guten Erfahrungen dar, die Bremen in der Debatte um eine Rekommunalisierung im vergangenen Jahr gemacht habe. „Wir haben intensiv an einer Konsenslösung mit der swb und der EWE gearbeitet. Im Ergebnis haben wir kommunalen Einfluss zu attraktiven Konditionen erworben. Zugleich bieten wir den Unternehmen eine verlässliche Perspektive am Standort.“

Zur Frage „Wie kann die Energiewende gelingen? – Die Sicht der Erneuerbaren“ referierte Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. Sven Becker, Geschäftsführer der Trianel, sprach zum Thema „Kapazitätsmärkte als Rückgrat der Energiewende“. Beide Referenten zeigten, wo die Herausforderungen, aber auch die Chancen der kommunalen Unternehmen liegen. (wa)