Gesellschafterzuwachs bei Stadtwerken Frankenberg

Die Stadtwerke Frankenberg GmbH hat Rosenthal und Gemünden als Gesellschafter aufgenommen.

Mit dem Einstieg der beidene Städte in die Frankenberger Stadtwerke sei ein weiterer Schritt in Sachen interkommunaler Zusammenarbeit gemacht. Jetzt gebe es auch eine wirtschaftliche Verzahnung, äußerte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Rosenthal und Gemünden sind mit je 500 000 Euro bei den Stadtwerken eingestiegen, berichtet die Waldeckische Landeszeitung. Für dieses Stammkapital erhalten sie jeweils 7 % der Anteile, die Stadt Frankenberg hält 86 %. „500 000 Euro sind zwar kein Pappenstiel, diese Beteiligung stellt sich für uns aber als eine rentierliche Maßnahme dar“, erläuterte Gemündens Bürgermeister Frank Gleim.

Bis Ende 2013 steht ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit auf der Agenda. Die Stadtwerke halten 60 % der Gesellschaftsanteile der Energie-Gesellschaft Frankenberg, zu 40 % gehört der lokale Energieversorger der Eon Mitte. In den nächsten Monaten würden die in Rosenthal und Gemünden vorhandenen Niederspannungsnetze von Eon Mitte bewertet und von der EGF übernommen, kündigte Heß an. Dabei handelt es sich sowohl um Freileitungen, als auch in der Erde verlegte Stromleitungen. Dadurch vergrößert sich das Netzgebiet der EGF. Die Übernahme wird mit Gesellschaftsanteilen verrechnet. (ad)