HKW Linden Bild: Enercity

Klare Perspektive als Klimaschutz-Instrument

Der Verband kommunaler Unternehmen lobt, dass die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung ausgebaut wird.

Die staatliche Förderung für den Ausbau und Betrieb von Kraftwerken als Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) soll ausgebaut werden. Darauf haben sich die Regierungsfraktionen geeinigt.

Dazu VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: "Der VKU hatte sich immer für ein Inkrafttreten des KWK-Gesetzes spätestens zum 1. Januar 2016 eingesetzt. Deshalb begrüßen wir, dass sich die Koalitionsfraktionen nun verständigt haben und der Bundestag noch in dieser Woche über die KWKG-Novelle entscheiden kann.“ Es sei gut, dass der KWK auch über 2020 hinaus eine klare Perspektive als Klimaschutzinstrument gegeben wird. Allein die Stadtwerke sparen laut Reiche pro Jahr mit KWK rund 11 Mio. t CO2 ein.

Der Verband begrüße gerade die weiterhin bestehende Konzentration auf KWK in der öffentlichen Versorgung, weil hier derzeit die größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten bestünden. „Allerdings werden wir auch in den kommenden Jahren darauf achten müssen, dass insbesondere kleinere Anlagen unter 2 MW wirtschaftlich betrieben werden können.“ Deswegen sei es gut, dass ein jährliches Monitoring und eine Evaluierung 2017 vorgesehen sind. Nun gelte es, zügig die Notifizierung bei der EU-Kommission zu erreichen, damit die Förderung auch tatsächlich Anfang 2016 erfolgen könne. (wa)