Power-to-Gas-Potenziale politisch fördern

Die Mitglieder der Strategieplattform Power-to-Gas fordern in einem Eckpunktepapier, Power-to-Gas-Anlagen als Nicht-Letztverbraucher einzuordnen.

Die rechtliche Einordnung als Nicht-Letztverbraucher sei im Rahmen einer Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes bzw. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes möglich, so die von der Dena initiierte Strategieplattform. Das Eckpunktepapier enthält Forderungen dazu, wie die Potenziale von Power-to-Gas rechtzeitig erschlossen werden können, um etwa die Emission von Treibhausgasen im Mobilitätssektor bis zum Jahr 2020 um 7 % zu reduzieren.

Die dafür benötigten Größenordnungen an erneuerbaren Kraftstoffen können aus heutiger Sicht – neben Biokraftstoffen – nur durch Wasserstoff und Methan aus dem Power-to-Gas-Verfahren bereitgestellt werden, teilt die Dena in einer Presseinformation mit. Somit komme Power-to-Gas in der deutschen Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie eine wichtige Rolle zu. Um die Potenziale dieser Technologie insbesondere für den Mobilitätsektor erschließen zu können, sei ihre Markteinführung und Entwicklung politisch zu unterstützen. (ad)