Damit die Telekommunikation weiterhin reibungslos laufen kann
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TK-Verbände fordern bundeseinheitliche Sondergenehmigung

Die deutschen Telekommunikationsnetzbetreiber sichern während der Coronakrise die Telekommunikationsdienste. Mit der Sondergenehmigung soll der Zugang zu den notwendigen Anlagen erhalten bleiben, falls die Bewegungsfreiheit weiter eingeschränkt würde.

Die deutschen Telekommunikationsnetzbetreiber sichern während der Coronakrise die dazugehörigen Dienste. Zur Aufrechterhaltung des Netzbetriebes in der Krise benötigen die TK-Unternehmen Zugang zu Anlagen der Sprach- und Datenkommunikation sowie der Fernseh- und Radioübertragung. Die TK-Verbände Breko, Anga, Bitkom, Buglas und Vatm fordern daher eine einfache und bundesweit einheitliche Regelung. Damit den Servicetechnikern weiterhin der Zugang zu den Anlagen gewährt wird, in Zeiten, in denen die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist bzw. weiter eingeschränkt werden könnte.

Denn leistungsfähige Telekommunikationsnetze sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen jetzt miteinander kommunizieren, mobil arbeiten und sich informieren können, teilte der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) mit. Dabei sollen die notwendigen und gebotenen Schutzmaßnahmen im Sinne des Gesundheitsschutzes von den Technikern eingehalten werden. Die Verbandspräsidenten gehen davon aus, dass der Bund die erforderlichen Grundlagen schafft. (gun)