EEG-Reformvorschläge der saarländischen Grünen

Bevor das EEG abgeschafft wird, wollen es die Grünen im Saarland lieber überarbeiten. Die Industrie soll stärker zur Kasse gebeten werden.

Die Saar-Grünen wollen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) reformieren. Ziel sei es, "dauerhaft faire Strompreise" bei einem weiteren Ausbau der erneurbaren Energien garantieren zu können. Dies sei besser, als das EEG komplett abzuschaffen. Entlastungen für den Verbraucher sollen zugunsten der energieintensiven Industrie geschaffen werden. So sollen nur noch Unternehmen mit einem Stromanteil von über 20 % an den Gesamtproduktionskosten und mit einem Jahresverbrauch von mindestens 10 GWh die Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen dürfen. Auch begünstigte Unternehmen mit Eigenstromerzeugung sollen künftig zur Kasse gebeten werden. Sie sollen immerhin eine EEG-Umlage von 0,5­ ct/kWh entrichten. (msz)