Edna gegen Zuviel an Regulierung

Ein „Zuviel“ an Regulierung bedroht den Erfolg des Smart Metering, so der Edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation jetzt in einer Stellungnahme zu den Festlegungen nach §§21b ff. EnWG an das Bundeswirtschaftsministerium.

Danach müssten die erforderlichen Regeln für die Marktteilnehmer so eindeutig formuliert werden, dass auf dieser Basis möglichst viele Angebote für Kunden entstehen könnten. Dazu gehöre in erster Linie eine zuverlässige, sichere aber auch schnelle und einfache Bereitstellung der Daten. Die in diesem Zusammenhang angedachte zusätzliche Marktrolle des „Gateway-Betreibers“ sei dabei weder zielführend noch erforderlich. Nach Ansicht der Edna-Projektgruppe „WiM“ würde eine Veränderung der Marktrollenkonstellation zu vielen Reibungsverlusten und zur Aufspaltung von Verantwortungen führen. „Die neue Rolle würde Änderungen in allen Marktprozessen nach sich ziehen – und damit auch einen gewaltigen Aufwand bei allen Marktpartnern. Dies steht in keinerlei wirtschaftlich vertretbarem Verhältnis“, betont Heinrich Lang vom ifed Institut als Vorsitzender der Edna-Projektgruppe „WiM“. (hi)