Im thüringischen Nordhausen soll das Fernwärmenetz erweitert werden.
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EU-Fördergelder für Klimaeffizienz in Nordhausen

Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unterstützt die Stadt Nordhausen, klimaeffizienter zu werden.

Infrastrukturministerin Birgit Keller (Die Linke) hat am 7. Juni zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an den Oberbürgermeister der thüringischen Stadt überreicht. Ziel ist es, die energetischen Vorhaben zu fördern, die dem Klimaschutz dienen.

Die Stadt möchte bis zum Jahr 2020 den Anteil an erneuerbaren Energien am Stromverbauch auf 45 Prozent und für die Wärmeversorgung auf 15 Prozent erhöhen.

Größere Hinwendung zu erneuerbaren Energien

Zum einen will man das Fernwärmenetz erweitern. Neue Gebiete der Stadt sollen dazu an das Fernwärmenetz der Energieversorgung Nordhausen angeschlossen werden. "Das Vorhaben trägt dazu bei, die CO2-Bilanz der Wärmeversorgung zu verbessern. Durch die neue Fernwärmeleitung werden pro Jahr rund 3500 Megawattstunden Primärenergie eingespart und 235 Tonnen klimaschädliche Abgase vermieden", betont Keller.

Auf der anderen Seite soll das mit knapp einer Million Euro geförderte zweite Projekt ermöglichen, das Grünabfälle für die alternative Wärmegewinnung energetisch genutzt werden. (bh)