Vom Braunkohle-Kühltutm zum Klima-Leuchtturm: Die Dena möchte beim ökologischen Umbau helfen. Bild: © RWE

Dena verlängert Bewerbungsfrist für nationale Leuchtturmprojekte

Bis 2030 sollen sich die klimaschädlichen Emissionen deutscher Industrieunternehmen gegenüber 1990 halbieren. Das bedeutet enorme Herausforderungen. Die Dena möchte helfen.

Unternehmen, die ihre Prozesse und Anlagen energie- und klimafreundlich optimieren wollen, können sich noch bis 31. Oktober bei der Deutschen Energie-Agentur (Dena) für die Auszeichnung „Leuchtturm für CO2-Einsparung in der Industrie“ bewerben. Im Rahmen dieses Projektes, das auf mehrere Jahre angelegt ist, wird die Dena bis zu 15 ambitionierte Projektvorhaben in der Industrie begleiten.

Die Unterstützung der Dena reicht von der Maßnahmenplanung über die Beantragung staatlicher Fördermittel bis zur Umsetzung und Inbetriebnahme. Im Fokus stehen dabei der Einsatz energieeffizienter Technologien und die energetische Optimierung industrieller Prozesse. Ziel ist es, Potenziale zur Energieeffizienzsteigerung und Emissionsminderung zu identifizieren und zu heben. Die Leuchtturmprojekte sollen weitere Unternehmen motivieren, Klimaschutzmaßnahmen zu starten.

Breite Unterstützung für die Dena

Langfristig sollen, so das Ziel der Dena, die Unternehmen ihre Wertschöpfung vom Einfluss der Energie- und Emissionskosten entkoppeln. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und unterstützt durch den Verband der Chemischen Industrie (VCI), die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK), den Bundesverband Glasindustrie (BV Glas) sowie den Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG). (sig)