"Gronauer Erklärung" setzt Akzente pro KWK

50 Stadtwerke adressieren Politik mit Thesen zu einer verbesserten KWK-Förderung.

Die Stadtwerke-Vereinigung Arge Gas Westfalen und eine Vielzahl weiterer Stadtwerke reagieren auf die Diskussion um die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und wollen mit der "Gronauer Erklärung" Akzente in dieser Diskussion setzen. "Das Problem sind die sinkenden Erlöse an der Strombörse. Wir brauchen eine angemessene Investitionssicherheit, um auch weiterhin mit KWK kostengünstig und klimaschonend Strom und Wärme produzieren zu können", erklärt Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum.

Zusammen mit 50 Stadtwerken will er die Politik von der Notwendigkeit einer sachgerechten Förderung überzeugen. Mit der "Gronauer Erklärung", die sowohl an die Bundesregierung als auch an die verschiedenen Landesregierungen adressiert ist, wollen die Energieversorger der Politik Thesen an die Hand geben, die bei der Novellierung des Gesetzes berücksichtigt werden sollten. Dazu gehöre der Wunsch nach einer weiteren Förderung von Wärmenetzen und Wärmespeichern, ebenso die Anhebung des Förderdeckels für den Neubau oder die Modernisierung von KWK-Anlagen. (sg)