Kuhlmann: Internationalisierung vorantreiben

Die Dena möchte künftig noch stärker Innovationen und neue Geschäftsmodelle bekannt machen und die internationale Arbeit ausbauen.

 

Dies betonte Andreas Kuhlmann, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) gestern Abend bei einem Empfang in der Berliner Kalkscheune. Mehrere hundert Gäste aus Politik, Verbänden und Wirtschaft folgten der Einladung. „Die Dena muss sich nicht neu erfinden, aber trotzdem das eine oder andere ein bisschen anders machen“, sagte Kuhlmann. „Die Energiewende muss auch ein Business Case sein“, unterstrich der 47-jährige, der zuvor fünf Jahre lang die Strategieabteilung des BDEW leitete. Als eine Institution „an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft“ könne die Dena hierbei vielfältige Impulse einbringen.

Als zentral sieht der neue Dena-Chef den Ausbau der internationalen Kooperationen. Hierbei gehe es sowohl darum im Ausland für die Energiewende zu werben, als auch Brücken für deutsche Firmen zu bauen und von Ideen aus anderen Ländern zu lernen. Hierzu möchte Kuhlmann auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie den Auslandshandelskammern sowie der GIZ ausbauen. „Als zentrale Aufgabe sehe ich die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz“. Zudem müsse es darum gehen Innovationen aus dem Bereich intelligente Energiesysteme, Digitalisierung und E-Mobilität stärker in den Fokus zu stellen. „Viele Anwender und Entscheider kennen Innovationen wie beispielsweise regelbare Ortsnetztrafos noch nicht“, so Kuhlmann. Dies gelte es nun besser bekannt zu machen. (hcn)