Dr. Mariya E. Ivanova (l.) demonstriert Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel (3. v.r.) die Arbeiten im Projekt "ProtOMem". Mit dabei: Prof. Olivier Guillon (2.v.l.) , Dr. Jesus Gonzalez (3.v.l.), Prof. Joachim Mayer (2.v.r.) und Prof. Harald Bolt (r.). © Forschungszentrum Jülich

Neue Materialien bringen Energiewende voran

Das Bundesforschungsministerium fördert zwei Projekte des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung mit rund 2,6 Mio. Euro.

„Der Erfolg von Energietechnologien basiert wesentlich auf der Verfügbarkeit geeigneter Materialien“, sagte Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB bei der Überreichung der Förderbescheide durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Ministerium fördert die Vorhaben "MAXCOM" und "ProtOMem" im Rahmen der Förderinitiative „Materialforschung für die Energiewende“ mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro, davon gehen 2,6 Millionen Euro an das Jülicher Forschungszentrum.

Erneuerbare Energien seien der Schlüssel für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft, hebt das Forschungszentrum hervor. Die Energiewende erfordere dabei viele Komponenten, die ineinandergreifen müssten: Das Material müsse leistungsfähiger, die Energieeffizienz gesteigert und die Speichermöglichkeiten ausgebaut werden. Ein Grundstein für all diese Ziele sei die Materialforschung, die seit vielen Jahren ein Schwerpunkt des Bereichs Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-1) ist. Neue Materialien machten die Effizienzsteigerung bestehender Systeme möglich und bildeten die Basis für neue, moderne Technologien.

"MAXCOM" (MAX-Phasenkomposite oder MAX phase COMposites) entwickele innovative Materialien für Hochtemperaturanwendungen. "ProtOMem" entwickele protonenleitende Membranen mit optimierter Mikrostruktur und verbesserten Transporteigenschaften für Energie- und Wasserstoffseparationsanwendungen. (ad)