Der letzte Rotorflügel des Windparks Riffgat ist schon längst montiert. Jetzt folgt der Netzanschluss – frägt sich nur wann genau. Bild: EWE

Parteiübergreifende Lösung bei EEG-Reform nötig

Umweltminister Peter Altmaier (CDU) fasst keine rückwirkende Kürzung bei der PV-Vergütung ins Auge.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) muss nach der Wahl reformiert werden. Wie die Reform aussehen soll, darüber informierte Umweltminister Peter Altmaier (CDU) gestern (27. August, Berlin) bei der Handelsblatt-Tagung "Erneuerbare Energien" nicht, er sprach sich aber für eine "parteiübergreifende Lösung" aus, berichtet das "Handelsblatt" (28. August). Pflöcke schlug er aber bei der PV-Vergütung ein. Während er bei seiner Strompreisbremse im Februar noch eine rückwirkende Vergütungskürzung bei PV-Anlagen ins Auge fasste, sprach er sich gestern in Berlin gegen diesen Plan aus.

Zudem bemerkte Altmaier, dass einige Fehler die Akzeptanz der Energiewende minderten. So verwies er auf den Offshore-Windpark Riffgat, der - obwohl fertig gestellt - noch keine Netzanbindung aufweisen kann. Er bekannte sich zu Offshore-Wind: "Wir haben die verdammte Verantwortung, dass dies zu einem Erfolgsmodell wird." (al)