Bild: © VKU Berliner Wasserbetriebe

Studie zu Wirkungen der KfW-Förderprogramme für den Klimaschutz

Die KfW leistet mit ihren Förderprogrammen für erneuerbare Energien einen erheblichen Beitrag zur Energiewende: Sie hat in den Jahren 2015/16 rund 47 Prozent der in Deutschland neu installierten Leistung an Regenerativ-Energie finanziell unterstützt.

Eine soeben veröffentlichte Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart, legt dar, dass dank der KfW-Programme der jährliche Ausstoß an Treibhausgasen in Deutschland um 9,5 Mio. Tonnen geringer ist, als er ohne die finanzielle Hilfe wäre. Hinzu kommt die Verringerung der Energieimportabhängigkeit Deutschlands durch die Vermeidung von Energieeinfuhren im Wert von 550 Mio. Euro pro Jahr. Zudem sichern die KfW-Programme rund 89 000 Arbeitsplätze im Jahr und haben somit positive Effekte auf den Arbeitsmarkt, fasst Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe, die Auswirkungen zusammen. Hinzu kommen jährlich weitere 2700 Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen.

Durch die eingesparten Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen der geförderten Vorhaben in Deutschland können globale Schäden – hauptsächlich durch den Klimawandel – in Höhe von jährlich geschätzt circa 960 Mio. Euro vermieden werden. Fortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien wurden in den vergangenen Jahren insbesondere im Stromsektor erzielt. In den Bereichen Wärme und Verkehr besteht weiterhin hoher Nachholbedarf. (ad)