Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl 2013 Bild: Biskup

Vortragshonorar unter Spendenvorbehalt?

Peer Steinbrück hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe ein Vortragshonorar aus einer Veranstaltung der Stadtwerke Bochum, das er hätte spenden sollen, behalten.

Es geht dabei um ein Honorar in Höhe von 25 000 Euro für eine im November 2011 gehaltene Rede des SPD-Kanzlerkandidaten beim "Atriumtalk" der Stadtwerke Bochum. Das Unternehmen verwies darauf, dass es sich beim Atriumtalk um eine "Charity-Veranstaltung" handle, die sozialen Zwecken diene. Die Gäste würden mit der Maßgabe eingeladen, das Honorar an eine vom Talk-Gast zu benennende karitative Einrichtung zu spenden. Dies könne man sogar auf der Homepage der Stadtwerke nachlesen. Ein SPD-Sprecher sagte, Steinbrück habe "im Zusammenhang mit der Teilnahme am Atriumtalk der Stadtwerke Bochum am 26. November 2011 mit der Hellen Medien Projekte GmbH ein Honorar von 25 000 Euro vertraglich vereinbart". Dabei sei "weder schriftlich noch mündlich" von einer Spende die Rede gewesen". Die Hellen Medien Projekte GmbH wollte Nachfragen zu der Angelegenheit nur in schriftlicher Form akzeptieren. Die Stadtwerke Bochum wollten sich nicht äußern. (ad)