Studie: Klimawandel wirkt Energiewende entgegen

Wissenschaftler des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) und der Humboldt-Universität (HU) haben die Folgen des Klimawandels für Deutschland berechnet.

Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass Kraftwerke künftig vermehrt Probleme mit der Kühlung bekommen könnten, berichtet das Portal Spiegel Online. Es könnte sogar sein, dass manche Kraftwerke vorübergehend abgeschaltet werden müssten in Folge des zu warmen Kühlwassers. Wasserkraftwerke könnten hingegen ein Achtel ihrer Produktion einbüßen, weil die Flüsse im Sommer voraussichtlich weniger Wasser führen werden. Obwohl Windkraft künftig vermehrt zur Verfügung stehen soll, berechneten die Forscher in der Summe einen leichten Rückgang der Energieproduktion.

Besonders hart betroffen sei vor allem der Osten Deutschlands. Hitzewellen, Waldbrände und Hochwasser könnten hier wesentlich häufiger auftreten als im Rest der Republik. (msz)