Altmaier: Mehr Öko-Heizungen per Gesetz

Bundesumweltminister Peter Altmaier will den Anteil der Erneuerbaren am gesamten Wärmebedarf bis 2030 auf ein Viertel steigern.

Bis 2050 soll die Öko-Energie dann rd. die Hälfte des gesamten Wärmebedarfs ausmachen. Das von Altmaier entworfene Konzept diene, so Medienberichte, als Gerüst für ein neues Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Es würde nicht wie bisher nur für Neubauten, sondern auch für den Wohnungsbestand gelten. Bislang gab es für Neubauten die Pflicht, einen gewissen Anteil an Öko-Energie zum Heizen nutzen zu müssen. Diese konnte allerdings beispielsweise durch besonders gute Dämmung des Hauses umgangen werden. Da in Deutschland allerdings nur wenige neue Wohnungen gebaut werden, kam der Einsatz von Öko-Heizungen, obwohl diese durch Zuschüsse über das sog. Marktanreizprogramm (MAP) gefördert wurden, kaum voran. Das langfristige Klimaziel der Bundesrepublik sieht einen Anteil von 30 % Öko-Energie für Wärme, Kraftstoff und Strom im Jahr 2030 vor.

 

Bislang trägt Energie aus Erneuerbaren zu rd. 10 % der Wärme bei. Eine Erhöhung des MAP von derzeit 500 Mio auf mindestens 800 Mio € könnte dabei Anreize schaffen, so der "Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz", in dem das Konzept enthalten ist. (sg)