Mit Desertec waren Solarparks in Nordafrika geplant, die Strom für Europa erzeugen sollten. Das Vorhaben scheiterte. Kommen nun regionale Neuauflagen des Projekts, die Energie (zunächst) für den afrikanischen Markt produzieren würden? Bild: BrightSource

Chinesen wollen in Wüstenprojekt Desertec einsteigen

Das europäisch-afrikanische Wüstenstromprojekt Desertec lockt Investoren aus China und den USA an.

Der „Financial Times Deutschland (FTD)” zufolge wollen diese Firmen Gesellschafter des Industriekonsortiums werden, welches riesige Solarparks in Nordafrika plant. Geprüft werden Beteiligungen sowohl vom chinesischen Unternehmen State Grid Corporation of China (SGCC) als auch vom US-amerikanischen Solarmodulhersteller First Solar. Vor allem der Vorstoß der Chinesen sei bei den Projektpartnern allerdings umstritten. First Solar hingegen habe bereits den Status als assoziierter Desertec-Partner. Auch zum Vorstoß von First Solar wollten sich die Desertec-Unternehmen aber nicht äußern. Zuletzt hatte Siemens seinen Austritt aus Desertec zum Jahresende beschlossen. (msz)