Dänemark: Streit über Energiepolitik

Der geplante Verkauf von Anteilen am dänischen Energieversorger Dong hat eine Regierungskrise ausgelöst.

Der Verkauf von Anteilen von Dong an die US-Investmentbank Goldman Sachs hat in Dänemark eine Regierungskrise entfacht. Die Sozialistische Volkspartei kündigte am Donnerstag an, sich aus der Regierungskoalition zurückzuziehen. Zudem kam es vor dem Parlament in Kopenhagen zu Demonstrationen. Fast 200 000 Bürger haben bereits eine Petition gegen die geplante Teilprivatisierung unterschrieben. Dies berichtet die "FAZ" am Donnerstag.

Die Regierung unter der dänischen Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt will trotzdem im Amt bleiben und schon bald eine neue Regierung präsentieren. Seit 2011 wird Dänemark von einer Minderheitsregierung aus Sozialdemokraten, Sozialistischer Volkspartei und Sozialliberalen regiert.  (msz)