Immer mehr internationale Konzerne setzen verstärkt auf den Klimaschutz. Bild: Eon AG

Treibhausgas-Ausstoß steigt um 1,6 Prozent

Insgesamt sind in Deutschland 2012 etwa 931 Mio. t Kohlenstoffdioxid-Äquivalente freigesetzt worden, so erste Berechnungen des Umweltbundesamts.

2011 waren es noch 14 Mio. t weniger. Ursache seien die höheren Emissionen aus der Stromerzeugung und aus dem gesteigerten Bedarf an Heizenergie in den Haushalten und übrigen Kleinverbrauchern. Auch die Stromerzeugung und -export haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dort stiegen die Emissionen aus Braunkohle mit 5,1 % am deutlichsten an. Ebenfalls erhöht hat sich 2012 der Einsatz von Steinkohle und Erneuerbaren zur Stromproduktion. Dagegen nahm die Verstromung von Erdgas und die Stromerzeugung aus Atomkraft ab.

Dennoch übertreffe Deutschland 2012 die Kyoto-Ziele deutlich. Die Emissionen durften im Durchschnitt der Jahre 2008–2012 jährlich den Wert von 974 Mio. t CO2 nicht überschreiten. Das Ziel wurde bereits 2008 mit 975 Mio. t CO2 nahezu erreicht und danach in jedem Jahr übertroffen. Im Vergleich zu 1990 seien die Emissionen letztes Jahr um 25,5 % gesunken. Das teilten Bundesumweltminister Peter Altmaier und Umweltbundesamts-Chef Jochen Flasbarth heute auf einer Pressekonferenz in Berlin mit. (sg)