Österreichs Strompreise waren 2018 relativ stabil.
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Energie treibt Österreichs Inflation

Vor allem Öl ist 2018 teurer geworden. Strom war relativ stabil, bei Gas gingen die Preise sogar runter.

Der österreichische Energiepreisindex ist im vergangenen Jahr im Jahresmittel um 5,2 Prozent gegenüber 2017 gestiegen. Das meldet die Österreichische Energieagentur. Die allgemeine Teuerungsrate im Nachbarland lag im selben Zeitraum bei lediglich zwei Prozent.

„Die Energiepreise waren also preistreibend“, sagt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Die größten Steigerungen zeigten sich mit 16,6 Prozent für Heizöl, gefolgt von Diesel mit 10,4 Prozent, Brennholz mit 8,8 Prozent und Superbenzin mit 7,1 Prozent.

Nur eine geringe Veränderung habe es bei Strom gegeben. Dort lag das Plus bei 0,7 Prozent. Gas war der einzige Energieträger, bei dem es sogar einen Rückgang gab - um 5,2 Prozent. (wa)