Ziel ist, mit internationalen Partnern auf Augenhöhe zu arbeiten.
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Innenministerkonferenz stärkt kommunale Entwicklungspolitik

In der vergangenen Innenministerkonferenz wurde beschlossen, dass kommunale Unternehmen in ihren entwicklungspolitischen Vorhaben unterstützt werden sollen.

Die Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder hat bei ihrem Zusammentreffen in Kiel das Engagement deutscher Kommunen und ihrer Unternehmen in der Entwicklungsarbeit gestärkt.

Die Konferenz hebt in ihrem Beschluss hervor, dass das Engagement wesentlich dazu beiträgt, die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung umzusetzen.  

Hintergrund zu entwicklungspolitischem Engagement

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und viele seiner Mitglieder beteiligen sich seit Längerem in der Entwicklungspolitik. Auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert Kooperationen zwischen kommunalen Unternehmen aus Deutschland sowie Schwellen- und Entwicklungsländern.

Beispiele für Projekte sind die "Betreiberplattform", in dem deutsche Unternehmen der Wasserbranche in Austausch mit Betreibern aus Sambia, Ukraine, Jordanien und Marokko zusammen arbeiten. In der "Prevent Abfall-Allianz" engagieren sich über 30 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und staatlichen Institutionen. Ziel ist es, Abfälle zu minimieren und die Kreislaufwirtschaft zu stärken. (bh)