USA will CO2-Emissionen von Kohlekraftwerken reduzieren

Einen Plan zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen in den USA hat Präsident Obama vorgelegt.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels gehört, die Emissionen bestehender Kohlekraftwerke zu begrenzen. In den USA stammt  rund ein Drittel des Treibhausgasausstoßes aus Kohlekraftwerken. Er werde die Umweltbehörde EPA anweisen, bis Juni 2014 in Zusammenarbeit mit den Bundesstaaten und der Industrie Standards für den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen auszuarbeiten, so Obama. Außerdem werde die US-Regierung künftig den Bau von Kohlekraftwerken im Ausland nicht mehr unterstützen. Stattdessen sollen Gas und Atomkraft als „saubere Energiequellen” weltweit verstärkt gefördert werden.

Obama will ferner Projekte für erneuerbare Energien wie Windräder und Solarpaneele auf regierungseigenem Land erlauben. Rund 6,1 Mrd. Euro an Kreditgarantien sollen der Förderung innovativer Produkte etwa zur Drosselung des Energieverbrauchs dienen. Indem Haushaltsgeräte und öffentliche Gebäude energieeffizienter werden, sollen die Emissionen von Kohlendioxid und anderen Schadstoffen bis 2030 um 3 Mrd. t reduziert werden. Das entspreche mehr als der Hälfte der bisherigen Jahresemissionen des gesamten Energiesektors. (ad)