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13 Januar 2017 | 08:59

Egon fegt durchs Land

Umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, die auf Freileitungen und Strommasten fallen, sorgen derzeit für Stromausfälle in der Bundesrepublik.

Im Großraum Nürnberg gab es zahlreiche Stromausfälle, das vermeldet die N-Ergie-Tochter Main-Donau-Netzgesellschaft. Seit 3:15 Uhr morgens fließt dort in einigen Teilen kein Strom mehr. Am stärksten betroffen seien die Landkreise Fürth und Nürnberger Land, hier gebe es derzeit noch zehn Ortschaften ohne Strom, heißt es weiter.

Rund 25 Mitarbeiter sind derzeit im Außendienst mit der Behebung der Störung beschäftigt. Aktuell habe sich die Situation etwas beruhigt, gegen Mittag werde der Wind jedoch wieder zunehmen.

Blackouts auch in Frankreich

Nicht nur Bayern hat es mit vielen Stromfällen erwischt, auch im Saarland und Rheinland-Pfalz wehte der Wind teils mit Orkanstärke über das Land, schreibt etwa die "Welt". Beim Nachbarn Frankreich sollen sogar 190 000 Haushalte ohne Strom sein. Bis mittags soll Egon dann in Richtung Polen weitergezogen sein. (sg)

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Zahl des monats

4,5

Prozent beträgt das Minus an CO2-Ausstoß der Kraftwerke in den 28 EU-Staaten in 2016 gegenüber dem Vorjahr – und dies trotz eines um 0,5 Prozent höheren Stromverbrauchs. Laut Agora Energiewende lag dies am stärkeren Erdgas-Einsatz.