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16 November 2016 | 13:20

Marrakesch: EU zum „Fossil des Tages“ gekürt

Zum „Fossil des Tages“ hat das Climate Action Network, ein Zusammenschluss von Klima- und Umweltschutzorganisationen, die EU-Kommission gewählt.

Diese bei der Klimaschutz-Konferenz in Marrakesch ausgesprochene Negativauszeichnung der EU-Kommission wurde ihr mit der Begründung zugesprochen, dass ihre Politik zur Verhinderung der Erderwärmung uninspiriert und wenig ambitioniert sei. Die Kommission hatte angekündigt, dass sie die Zielmarke für den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix für das Jahr 2030 bei 27 Prozent ansetzen will. Zudem soll der Vorrang für grünen Strom im Stromnetz fallen. Die im Climate Action Network organisierten Verbände wünschen sich, dass die EU wieder eine stärkere Führungsrolle im Klimaschutz einnimmt.

Ebenfalls den ersten Platz bei der Wahl zum "Fossil des Tages" zugesprochen bekommen haben die sogenannten Umbrella-Staaten (Australien, Kanada, Japan, Neuseeland, Kasachstan, Norwegen, Russland, Ukraine und die USA). Sie alle haben sich geweigert, einer Überprüfung ihrer Selbstverpflichtungen (Intended Nationally Determined Contributions (sogenannte INDCs) vor 2020 zuzustimmen. (ad)

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4,5

Prozent beträgt das Minus an CO2-Ausstoß der Kraftwerke in den 28 EU-Staaten in 2016 gegenüber dem Vorjahr – und dies trotz eines um 0,5 Prozent höheren Stromverbrauchs. Laut Agora Energiewende lag dies am stärkeren Erdgas-Einsatz.