Solaranlage Bild: Mainova AG

BNetzA: Einspeisevergütung sinkt um 1,8 Prozent

Im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Juli sinkt die Vergütung für Photovoltaikanlagen jeweils zum Monatsersten um 0,8 %, so die Bundesnetzagentur (BNetzA).

"Der hohe Zubau an Photovoltaik-Anlagen hält an. Im März wurde ein Wert von 290 MWp erreicht", sagte Jochen Homann, Präsident der BNetzA. Die Vergütung des Stroms aus PV-Anlagen bemisst sich an einem gesetzlich vorgesehenen Zubaukorridior. Auch dieses Jahr wurde der Korridor erneut überschritten, "allerdings nicht mehr so deutlich wie bei den letzten Festsetzungen", erklärte Homann.

Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen wird nach dem EEG monatlich automatisch angepasst. Dabei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 0,8 % vorgesehen. Für die Monate Mai - Juli beträgt die Degression damit insgesamt 1,8 %. Von Januar - März sind in Deutschland insgesamt 775 MW an Photovoltaik ans Netz gegangen. Letztes Jahr waren es um diese Zeit noch 2000 MW.

Aufdachanlagen bis 10 kWp erhalten jetzt 15,63 ct/kWp (1. Mai), 15,35 ct/kWp (1. Juni) und 15,07 ct/kWp (1. Juli). Bei einer Dachanlage bis 1 MWp liegen die Niveaus bei 13,23/12,99/12,75 ct/kWp. Parks bis 10 MWp werden mit 10,82/10,63/10,44 ct/kWp vergütet. (sg/al)