BDI fordert Ökostrom um 10 Prozent zu kappen

Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) will eine Korrektur bei der Energiewende.

"Vielleicht sollten wir uns bei der Umsetzung der Ziele wieder ein paar Freiheiten nehmen und Ansprüche zurückschrauben", sagte Keitel der "Rheinischen Post". Würde man den Einspeisevorrang der erneuerbaren Energien für die letzten 10 % kappen, könnte die Notwendigkeit des Leitungsbaus um fast die Hälfte reduziert werden. Dies würde der Industrie Luft verschaffen, die Neubauten auch technisch umzusetzen, so Keitel. Die Politik dürfe bei der Energiewende nicht "blind in eine Krise" rennen, warnte der BDI-Präsident. (sg)