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29 September 2017 | 08:42

Kein Zutritt mehr für Monsanto ins EU-Parlament

Monsanto, Hersteller des umstrittenen Pflanzenschutzmittel Glyphosat, erschien nicht zu einer Anhörung im Europaparlament und verlor prompt den Zugang dazu.

Es sei das erste Mal, dass einem Unternehmen der Zugang zum Europaparlament entzogen wird, beruft sich die "Süddeutsche Zeitung" auf den deutschen Grünen Abgeordneten im Europaparlament Sven Griegold. Die Grünen-Fraktion hatte einen Antrag gestellt, den Zugang des US-Chemiekonzerns in das Europaparlament zu entziehen.

Vorausgegangen war, dass sich Monsanto geweigert haben soll, zu einer Anhörung im Parlament zu erscheinen. Denn nach wie vor gebe es Unklarheiten bei der Beurteilung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Griegold sprach sich in der "Süddeutschen Zeitung" dafür aus, die Zulassung des Pflanzengifts nicht zu verlängern, wenn ein Gesundheitsrisiko nicht ausgeschlossen werden könne. (sg)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.