Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Politik

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Unternehmen

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
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Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Karriere

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Digitalisierung

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Energie

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Wasser

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Entsorgung

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)



 

Mobilität

Zum fünfjährigen Bestehen von Westfalen Weser Energie (WWE) gab es auch eine Geburtstagstorte (von links): Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, Tim Kähler, Bürgermeister der Herford und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung WWE, Dieter Kaiser, Sprecher der Geschäftsführung Westfalen Weser Netz, Michael Dreier, Bürgermeister Stadt Paderborn und Aufsichtsratsvorsitzender WWE , Daniel Böddeker, Betriebsratsvorsitzender WWE-Gruppe.
Bild: © Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser Energie setzt Erfolgskurs fort

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung wächst die Gesellschafterzahl weiter. Auch operativ ist die Gruppe auf Kurs.

Vor ziemlich genau fünf Jahren hat der Energiekonzern Eon seine Regionalgesellschaft Eon Westfalen Weser an Kommunen und Landkreise in Ostwestfalen-Lippe, im Weserbergland und im nördlichen Sauerland verkauft. Das war die Geburtsstunde der Westfalen Weser Energie (WWE). Die Komplett-Rekommunalisierung hat sich nach Einschätzung der Anteilseigner gelohnt, das Unternehmen hat sich stabil entwickelt. Einen Jahresüberschuss von 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,7 Mio. Euro) hat die kommunale Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr erwirtschaftet, davon flossen 38,3 Mio. als Beteiligungsertrag an die Gesellschafter.

WWE hat mittlerweile 53 Anteilseigner

Bis zu 60 Mio. Euro investiert die Tochter Westfalen Weser Netze zudem jedes Jahr in den Erneuerung und den Ausbau der Netze. Durch den Beitritt von Bünde zum Jahresanfang hat das Untenrehmen mittlerweile 53 Anteilseigner. "In diesem, unserem Unternehmen vereinen sich regionale und kommunale Kräfte auf Augenhöhe. Die Wertschöpfung durch die Westfalen Energie-Gruppe bleibt in der Region und kommt ihr insgesamt zugute", hob der Aufsichtsratsvorsitzende und Paderborner Bürgermeister Michael Dreier bei der Vorstellung der Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Beim Umsatz konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr leicht zulegen auf 924 Mio. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Ausblick positiv. "Trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen können wir auch in den folgenden vier Jahren mit einem stabilen Ergebnisniveau rechnen", versicherte der WWE-Geschäftsführer Stephan Nahrath. Der Löwenanteil des Ergebnisses der WWE wird von der hundertprozentigen Tochter Westfalen Weser Netz (WWN) erwirtschaftet, also aus dem regulierten Geschäft.

Beteiligung an Onshore-Windkraftprojekten

Darüberhinaus würden laufend Möglichkeiten zur Realisierung des geplanten profitablen Wachstums durch Beteiligungen und Kooperationen im energienahen Umfeld sowie auf sonstigen zukunftsträchtigen Märkten der Branche geprüft. Über das Tochterunternehmen Westfalen Weser Beteiligungen hat sich die WWE beispielsweise mit 35 Mio. Euro im vergangenen Jahr beispielsweise am Onshore-Windenergieanlagenbetreiber Aringo beteiligt. Im Fokus bliebe aber die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Netzbereich in der Region und der Ausbau ihrer kommunalen Dienstleistungsplattform. Die WWB und die Stadtwerke Vlotho planen beispielsweise die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft (die ZfK berichtete).

Im vergangenen Jahr hat WWN sechs langfristige Strom- und Erdgaskonzessionsverträge abgeschlossen. Mit  den Wasserwerken Paderborn wurde zudem eine Wassernetz-Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die Wasserwerke halten dabei die Konzessionen und die Betriebsführung der Wassernetze liegt in den Händen der Westfalen Weser Netz.

Ladesäulennetz wird weiter ausgebaut

Weiter vertiefen wird WWN ihr Engagement im Bereich der E-Mobilität. Aktuell sind über das Netzgebiet rund 80 Ladepunkte installiert, nach und nach sollen weitere 120 hinzukommen. Deutlich konkretisiert und intensiviert haben sich auch die Aktivitäten rund um das geplante Steuerungs- und Abrechnungssystem im Bereich E-Mobility, das WWN gemeinsam mit Stromnetz Hamburg entwickeln will. Die WWN ist zudem an mehreren Forschungsprojekten beteiligt, die das Zusammenspiel von Mobilitätskonzepten, Netzmanagement und dynamischen Tarifsystemen betrachten. (hoe)