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17 März 2017 | 09:36

BDEW: Redispatch-Maßnahmen steigen massiv

Allein im Januar und Februar betrug das Volumen der Redispatch-Maßnahmen 63 Prozent des gesamten Umfangs des vergangenen Jahres.

Das Redispatch-Volumen der beiden ersten Monate des Jahres übertrifft das Gesamtvolumen der Jahre 2013 und 2014 jeweils deutlich, schreibt das "Handelsblatt". Es bezieht sich auf Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Ausschlaggebend für das "massive" Eingreifen sei der wachsende Anteil der schwer kalkulierbaren Windenergie an der Stromerzeugung. Und "erhebliche Engpässe" im deutschen Stromnetz.

Auf Nachfrage der ZfK wird der BDEW konkreter: So belief sich das Redispatch-Volumen im Januar auf 2998 GWh und im Februar auf 1675 GWh. Im Verhältnis zu den vorangegangenen Gesamtjahren ergeben sich für die beiden Monate 2017 folgende Prozentwerte:

  • bisher war dieses Jahr 105,2 Prozent höher als 2012, das heißt mehr als doppelt so hoch
  • im Vergleich zu 2013 waren es 57,6 Prozent mehr
  • im Vergleich zu 2014 waren es bisher 9,8 Prozent mehr
  • im Vergleich zu 2015 waren es bisher 41,9 Prozent mehr
  • und im Vergleich zu 2016 waren es bisher 63,7 Prozent


"Es gibt mittlerweile Kraftwerke, die übers Jahr gesehen kaum noch frei am Markt agieren können, sondern fast ausschließlich für Redispatch-Leistungen herangezogen werden. Von Markt kann hier nicht mehr die Rede sein", zitiert das "Handelsblatt" BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer. Besonders betroffen sind die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und 50Hertz. (sg)

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Stromsperren sind im Jahr 2015 verhängt worden. Dies sind 20 530 Fälle weniger als im Vorjahr. Bei Gas sank die Anzahl um 2862 auf 43 626 Fälle. Diese Angaben machte im März die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.