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09 August 2017 | 11:50

Ein Versorger mit First-Responder-Auto

Die TWL Technische Werke Ludwigshafen haben seit August 2017 ein eigenes First-Responder-Auto samt schwerem Equipment. Damit ist ihre Freiwilligenmannschaft schneller bei medizinischen Notfällen am Einsatzort., Bild: Mareike Junga / TWL
Bild: Mareike Junga / TWL
Die TWL Technische Werke Ludwigshafen haben seit August 2017 ein eigenes First-Responder-Auto samt schwerem Equipment. Damit ist ihre Freiwilligenmannschaft schneller bei medizinischen Notfällen am Einsatzort.
Die TWL unterhalten schon seit fast zwei Jahren ein Netz aus Freiwilligen, die die Erstversorgung bei medizinischen Notfällen übernehmen. Jetzt mit Auto.

Die Technischen Werke Ludwigshafen haben für jene 15 Mitarbeiter, die freiwillig als ausgebildete First Responder bei medizinischen Notfällen die Erstversorgung übernehmen, ein eigenes Einsatzauto angeschafft. Darin befinden sich Notfallkoffer, Sauerstoff und andere zum Teil schwere Utensilien, die bislang zeitkritisch geschleppt werden mussten.

Die Betriebsstätten der TWL, der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft und der Freischwimmer GmbH, an denen die First Responder tätig werden, sind über die Industriestadt am Rhein verteilt. Mit dem Auto funktioniere die Ersthilfe "nun noch besser", so lässt sich First-Responder-Teamleiter Torbjörn Kartes in einer Pressemitteilung zitieren.

Mehr, als das Gesetz verlangt

Mit dem Erste-Hilfe-Betriebskonzept übertreffen die TWL gesetzliche Vorgaben. Denn sie haben 630 Beschäftigte, und erst ab 1500 Mitarbeitern ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Im September 2015 hatte der Versorger seine Angestellten zum Aufbau des Ersthelfernetzes aufgerufen und prompt Resonanz bekommen.

Derzeit haben die TWL 15 First Responder, die eine 14-tägige Ausbildung hinter sich haben. Zwei davon haben zu den Kernzeiten Rufbereitschaft. Dafür gibt es eine betriebsinterne Notrufnummer. Ziel ist es, die Zahl der Ersthelfer in einer zweiten Runde zu erhöhen, um einen solchen Stand-by rund um die Uhr zu gewährleisten – so wie bei den TWL ebenfalls 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr immer jemand arbeitet. (geo)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.