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10 August 2017 | 09:16

Flensburg verzichtet auf Kohle bei GuD

Erstmals seit rund 50 Jahren erzeugen die Stadtwerke Flensburg Strom und Wärme ohne Kohleverbrennung. Das lag auch am vergleichsweise kalten Juli.

Nachdem die Stadtwerke Flensburg täglich geprüft hatten, ob sie für ihre Strom- und Wärmeerzeugung entweder die Kohlekessel, die Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Anlage oder beide kombiniert verwenden, habe sich im Juli gezeigt, dass der Einsatz der GuD-Anlage am sinnvollsten sei. Seitdem habe man sich entschieden auf die Kohle gänzlich zu verzichten, vermeldeten die Stadtwerke.

"Die Entscheidung 2011 auf Erdgas zu setzen, war richtig", sagt Geschäftsführer Maik Render. Die umweltfreundlichere Lösung zeige schon im ersten vollen Betriebsjahr, dass man mit diesem bewusst geschaffenen Brennstoffmix variabel und flexibel agieren könne, um so die Kosten jederzeit im Griff zu haben.

Aufgrund des hohen Gesamtwirkungsgrades der GuD-Anlage und den höheren elektrischen Wirkungsgrad im Vergleich zur Kohle konnte man die Stromproduktion der GuD wesentlich steigern. Dies sei auch an dem eher zu kalten Juli gelegen. Denn die GuD-Anlage werde jederzeit in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben, so liegt der Gesamtwirkungsgrad bei über 92 Prozent. (sg)

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Zahl des monats

9

Prozent betrug der Rückgang des Steinkohleeinsatzes in Kraftwerken im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr. Laut der AG Energiebilanzen wurden dagegen drei Prozent mehr Braunkohle verwendet.