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13 November 2017 | 10:30

Geothermie: UBA sieht höhere Klimaschutzwirkung

Der Bundesverband Geothermie fordert nun, dass dies auch bei der Genehmigung von Anlagen anerkannt wird. Das soll die Umsetzung erleichtern.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Studie "Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger" neu aufgelegt. Darin werden die die CO2-Einsparungen von tiefengeothermischen und oberflächennahen Geothermieanlagen um 20 Prozent nach oben korrigiert. Der Bundesverband Geothermie weist deshalb erneut, auf den großen Beitrag hin, den die Geothermie leisten kann, um bis 2050 bis zu 95 Prozent CO2 einzusparen. "Dazu muss der Klimaschutzbeitrag aber auch von den Genehmigungsbehörden und der Politik anerkannt werden", betont Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie.

Er fordert, dass die Blockade durch das Standortauswahlgesetz schnell aufgehoben wird und zudem der Wärmepumpenstrom deutlich entlastet wird. Die UBA-Studie unterscheidet neu deutlich mehr Arten der Energiebereitstellung, davon profitiert auch die Geothermie. So wurde der Beitrag der oberflächennahen Geothermie nicht mehr mit anderen Technologien wie Wärmepumpen zusammengefasst, sondern getrennt ausgewiesen. Mit zunehmendem Ausbau der erneuerbaren Stromtechnologien sei eine weiter steigende Klimaschutzwirkung von oberflächennahen Erdwärmeheizungen zu erwarten, so der Verband. (hoe)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.