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20 April 2017 | 10:58

Instrument zur Berechnung von Erlösen

Energy Brainpool hat eine Kenngröße entwickelt, die die Erlöse von Wind- und PV-Anlagen am Strommarkt berechnet – abseits anderer Quellen wie der EEG-Vergütung.

Das Connsulting-Unternehmen Energy Brainpool hat ein neues White Paper mit dem Titel "Bewertung der Strommarkterlöse von fluktuierenden Erneuerbare-Energien-Anlagen" veröffentlicht. Darin stellen die Analysten die von ihnen selbst entwickelte Kenngröße des Vermarktungserlöses dar. Der Vermarktungserlös beschreibt den Ertrag, den eine Technologie (Wind oder Solar) ohne extra Förderung am Strommarkt erwirtschaften kann.

Zum Vorgehen: Zur Bewertung von Strommarkterträgen stehen verschiedene Preisindizes zur Verfügung: Baseload, Peakload, Marktwert und der von Energy Brainpool gesetzte Vermarktungswert, so das Unternehmen. Nicht alle Parameter eignen sich gleichermaßen, um die Rentabilität von Anlagen fluktuierender erneuerbarer Energien (feE) in Zeiträumen ohne Zusatzzahlungen, wie zum Beispiel der EEG-Vergütung, beurteilen zu können. "Mit der neuen Kennzahl können unter anderem Betreiber von Photovoltaik- oder Windkraftwerken fundiert einschätzen, welche Einnahmen beim Betrieb der Anlagen ohne Förderung realistisch sind", so das Unternehmen. Dies ist zum einen für alle deutschen Anlagen relevant, deren EEG-Förderung 2020 ausläuft.

Interessant für Investoren

Auch für die Bewertung neuer Projekte in Europa gewinnt der Parameter an Bedeutung. "Besonders für Investoren ist der Vermarktungserlös ein signifikantes Bewertungsinstrument", sagt Carlos Perez Linkenheil, Projektleiter bei Energy Brainpool. "In Zeiten, in denen es gilt, zunehmend die Potenziale und Erlöse an den Strommärkten zu beurteilen, zahlt es sich für den Investor aus, den Ertrag umfassend einschätzen zu können: im Zeitraum der Förderung und darüber hinaus."

Das White Paper steht als PDF-Dokument zum Download auf der Website unter www.energybrainpool.com/services/white-paper.html zur Verfügung. (al)

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Zahl des monats

33

Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum war die Stromproduktion aus deutschen Kernkraftwerken in den ersten drei Monaten des Jahres. Als Ursache wnennt die
AG Energiebilanzen veränderte Revisionsplanungen.