Auf dieser Seite können Sie sich in Ihr bestehendes Account einloggen oder für ein neues Account registrieren.
09 August 2017 | 11:40

N-Ergie-Windpark wird interkommunal werden

Der Windpark Stadelhofen-Titting im Kreis Eichstätt besteht aus vier Windrädern mit einer Gesamtleistung von 9,6 MW und einer Nabenhöhe von 141 Metern. Es werden 21 Mio. kWh Strom pro Jahr erwartet. Im September 2017 soll die Anlage ans Netz. Eigentümerin ist eine gleichnamige Kommanditgesellschaft, die die N-Ergie Regenerativ GmbH aus Nürnberg für andere Kommunalversorger öffnen will., Bild: © N-Ergie
Bild: © N-Ergie
Der Windpark Stadelhofen-Titting im Kreis Eichstätt besteht aus vier Windrädern mit einer Gesamtleistung von 9,6 MW und einer Nabenhöhe von 141 Metern. Es werden 21 Mio. kWh Strom pro Jahr erwartet. Im September 2017 soll die Anlage ans Netz. Eigentümerin ist eine gleichnamige Kommanditgesellschaft, die die N-Ergie Regenerativ GmbH aus Nürnberg für andere Kommunalversorger öffnen will.
Der Nürnberger Kommunalversorger geht mit einem Windpark im Kreis Eichstätt voraus. Noch in diesem Jahr sollen andere Kommunalversorger eintreten.

Der Windpark Stadelhofen-Titting im Jurahochland nördlich von Eichstätt steht kurz vor der Fertigstellung. Diese solle im September sein, teilte die N-Ergie Regenerativ GmbH mit. Die 100-Prozent-Tochter des Nürnberger Kommunalversorgers N-Ergie ist einer der Projektentwickler und noch einziger Kommanditist der Eigentümergesellschaft "Windpark Stadelhofen-Titting GmbH & Co. KG".

Dabei soll es nach dem Willen von N-Ergie nicht bleiben: "Im Laufe des Jahres", heißt es in einer Pressemitteilung, "werden sich weitere Stadt- und Gemeindewerke beteiligen". Namen wurden nicht genannt.

Nürnberger sind erfahren in Kooperation mit Bavaria Windpark

Die Windfarm besteht aus vier Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 9,6 MW. Die Investition beläuft sich auf 17 Mio. Euro. Bei der Projektentwicklung arbeitete N-Ergie Regenerativ mit der Bavaria Windpark GmbH & Co. KG aus Rennertshofen westlich von Ingolstadt zusammen.

Man kennt sich aus früheren Projekten: 2014 stieg Bavaria Windpark mit 50 Prozent bei der Windenergie Burgsalach GmbH ein, einer Eigentums- und Betreibergesellschaft im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen. Zuvor hatten die Städtischen Werke Nürnberg (StWN), die Mutter der N-Ergie – in Burgsalach 100 Prozent gehabt. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2015 der StWN hervor. In Titting übernimmt die N-Ergie AG die kaufmännischen Dienstleistungen für den Windpark. (geo)

STELLENMARKT

,

Social media

Folgen sie uns auf:
Facebook Twitter Xing

Zahl des monats

9

Prozent betrug der Rückgang des Steinkohleeinsatzes in Kraftwerken im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr. Laut der AG Energiebilanzen wurden dagegen drei Prozent mehr Braunkohle verwendet.