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13 November 2017 | 10:20

Rheinenergie forciert Geschäft mit Objektnetzen

Die Kölner erwerben eine Minderheitsbeteiligung an Stromkontor Rostock. Die beiden Partner wollen das Geschäft nun bundesweit ausbauen.

Auf der Suche nach neuen ertragsstarken Geschäftsfeldern will die Kölner Rheinenergie künftig auch im Bereich der Objekt- und Industrienetze weiter wachsen. Deshalb beteiligt sich der mehrheitlich kommunale Versorger rückwirkend zum 1. Januar diesen Jahres an der Unternehmensgruppe Stromkontor Rostock aus Bergisch-Gladbach. Die restlichen 51 Prozent verbleiben beim bisherigen Alleingesellschafter, der Stromkontor Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft.

Mit der Energiewende werde die Energieversorgung zunehmend kleinteiliger und komplexer, so Dr. Andreas Cerbe, Vorstandsmitglied der Rheinenergie. "Im Zuge dieser Entwicklung bieten wir mit Stromkontor Rostock für Industrie- und Gewerbegebiete passende Lösungen", so Cerbe. Im Fokus des Interesses der Kölner steht dabei die energietechnische Infrastruktur. Zum Kerngeschäft von Stromkontor Rostock zählt der deutschlandweite Betrieb von 15 Objektnetzen für Industrie- und Gewerbegebieten und der damit zusammenhängenden technischen Einrichtungen und Erzeugungsanlagen inklusive der Strom-, Erdgas-, Wärme- oder Kältelieferung.

Beide Unternehmen betreiben Energieanlagen im Rostocker Hafen

"Zusammen mit der Rheinenergie erhoffen wir uns einen nachhaltigen Ausbau unseres Geschäfts", bekräftigte der geschäftsführende Gesellschafter von Stromkontor Rostock, Christian Meier. Das Unternehmen Mit einem Jahresumsatz von 15 Mio. Euro (2016) hat seine Wurzeln im Rostocker Überseehafen. Dort betreibt das Unternehmen das Stromnetz sowie ein 110-Kilovolt-Umspannwerk, ein 20 Kilovolt-Mittelspannungsnetz und eine Dampfleitung. Dort gibt es auch direkte Berührungspunkte mit der Rheinenergie, die im Rostocker Hafen an einem Heizkraftwerk mit einer Leistung von 550 MW beteiligt sind. (hoe)

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Zahl des monats

165 000

Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.